Mutter’s Zitronentorte

Solange ich denken kann, fehlt diese Zitronentorte auf kaum einer Familienfeier. Gerade in der Weihnachtszeit ist eine fruchtige Torte willkommen. Der wunderbare Zitronengeschmack täuscht allerdings darüber hinweg, dass diese herrliche Torte es in sich hat. Sie ist aber auf jeden Fall eine Sünde wert. Die Zitronentorte kann schon am Vortag zubereitet werden. Durchgezogen schmeckt sie besonders gut. Das ganze Jahr hindurch ist diese Torte ein Genuss.

Zutaten für den Boden:

  • 5 Eier
  • 5 EL heißes Wasser
  • 200 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 Tüte Backpulver

Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Die Eigelb mit dem Zucker sehr schaumig rühren. Das heiße Wasser nach und nach dazugeben und weiterrühren. Das Mehl und das gesiebte Backpulver unter die Eimasse heben. Danach den steifen Eischnee behutsam unterarbeiten. Den Teig in eine ungefettete, mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) füllen. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und den Tortenboden auf der unteren Schiene etwa 50 Minuten backen. Während des Backens die Ofentür auf gar keinen Fall öffnen, da der Boden zusammenfallen würde.

Zutaten für die Zitronencreme:

  • Saft von drei Zitronen
  • 4 Eier
  • 160 g Butter
  • 160 g Zucker

Butter auf kleiner Flamme langsam schmelzen, aber nicht zu heiß werden lassen. Zucker, Eier und Zitronensaft dazugeben und unter ständigem Rühren mit dem Mixer zum Kochen bringen. Die Masse etwas abkühlen lassen.

Außerdem:

  • 500 g Sahne
  • 2 Tüten Vanillinzucker
  • 2 Tüten Sahnesteif

Für die Füllung die Sahne zusammen mit dem Vanillinzucker und dem Sahnesteif schlagen. Den Tortenboden zweimal durchschneiden. Auf dem unteren Boden 1/3 der Zitronencreme verteilen. Die zweite Schicht des Bodens darauflegen und die Hälfte der Sahne darauf verteilen. Den dritten Boden auf die Sahne legen und die Torte mit der verbliebenen Zitronencreme rundherum bestreichen. Die Zitronentorte mit der restlichen Sahne verzieren.

Ähnliche Beiträge

  • Zitronentarte

    Die Tarte stammt aus der französischen Küche und bezeichnete ursprünglich einen geschmacksneutralen Mürbeteig. Die Teigformen sind flach und haben einen geriffelten Rand. Zum Backen eignen sich auch Springformen oder flache Formen mit glattem Rand. Es gibt verschiedene Varianten der Tarte, ob süß oder mit Gemüse, Fleisch oder Fisch, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Belag der herzhaften Tarte wird meist mit einer Ei-Sahne-Mischung vor dem Backen übergossen. Andere Bezeichnungen für Tarte sind auch Flammkuchen und Quiche. Diese fruchtige Zitronentarte ist ein köstlicher Kuchen. Dank der schnellen und einfachen Herstellung gelingt sie sicher jedem. Sie kommt bei mir immer mal wieder auf den Kaffeetisch.

  • Kaffee- Amaretto- Torte

    So kurz vor Weihnachten noch ein Tortentraum. Für den Biskuitboden müssen die Eier nicht getrennt werden. Es ist aber erforderlich, die Eimasse wenigstens zehn Minuten zu rühren. Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver anschließend auf die Eimasse sieben und unterheben. Der Boden wird wunderbar locker. Die beiden Sorten Creme sind auch unkompliziert in der Zubereitung. Eine köstliche Torte, die mit einer anderen Verzierung auch zu jeder anderen Jahreszeit auf die Kaffeetafel passt.

  • Blaubeer- Joghurt- Torte

    Blaubeer-Joghurt-Torte mit Limettensaft – eine frische und fruchtige Torte für schöne Sommertage. Der Boden ist schnell gebacken und auch die Joghurtschicht ist einfach in der Zubereitung. Schön verziert ist diese Torte eine Augenweide. Zutaten für den Boden • 5 EL Zucker• 1 Pck. Vanillinzucker• 2 Eier• 5 EL Öl• 120 g Mehl• 1/2 Pck. Backpulver,…

  • Erdbeertorte mit Baiser

    Gestern gab es bei mir diese Erdbeertorte. Das Baiser und die fruchtige Erdbeercreme passen sehr gut zusammen. Für die Creme hatte ich die pürierten Erdbeeren, zusammen mit dem Sirup und dem Tortenguss, bereits am Freitagabend gekocht und auch die Böden gebacken. So brauchte ich am gestrigen Tag nur noch die Sahne schlagen und unter die Erdbeermasse rühren. Noch wenige Handgriffe und die Torte war schnell zubereitet.

  • Torte mit Welfenspeise

    Die Welfenspeise ist ein zweischichtiges gelb/weißes Dessert aus dem südlichen Niedersachsen. Der Name der Süßspeise wird auf das Adelsgeschlecht der Welfen zurückgeführt, in dessen Wappen beide Farben vertreten sind. Bei uns im Norden ist die Welfenspeise weitestgehend unbekannt, aber in Lippe, nicht weit von Hannover entfernt, wo ich viele Jahre gewohnt habe, wurde sie immer mal wieder aufgetischt. Ich dachte mir, dass sich daraus eine interessante Torte zubereiten lässt. Anstelle des Vanillinzuckers in meinem ursprünglichen Rezept habe ich das Mark einer Vanilleschote verwendet. Eine Torte ohne Sahne und trotzdem sehr lecker.